Geschichte

Arbeitssituationen

Wie alles begann

Etwa 10 Jahre vor der Gründung des Vereines „Behindertenhilfe Klosterneuburg“ im Jahre 1980 begann Frau Dkfm. Ingrid Birgfellner mit Unterstützung des Pfarrers von St. Martin und ehrenamtlicher Helfer mit der Einrichtung von Kindersozialdiensten in der Pfarre St. Martin um nicht-behinderten und behinderten Kindern und Jugendlichen in Klosterneuburg die Möglichkeit zu bieten, mit ihren vielfältigen Problemen in ihrem Heimatort betreut und versorgt werden zu können.

Die erste Tagesstätte entsteht

1980 verließen die ersten von den Kindersozialdiensten betreuten Jugendlichen die Sonderschule und es stellte sich die Aufgabe, für sie eine Beschäftigungsmöglichkeit zu schaffen, denn viele von ihnen konnten auf dem Arbeitsmarkt keinen Platz finden. In den Räumen der jetzigen Hausbesorgerwohnung, Martinstraße 40, entstand die erste Tagesstätte.

1982 wurden die Räume im Erdgeschoß des Hauses Martinstraße 40 bezogen, welche vorher unter intensiver Mithilfe von Eltern und Freunden, den Mitgliedern der „Behindertenhilfe Klosterneuburg“, generalsaniert und umgebaut worden waren. Bereits in der zweiten Hälfte der 80iger Jahre war dieser Standort zu klein und musste durch weitere Lokalitäten ergänzt werden. (Holzwerkstätte, Haus Martinstraße 57). Inzwischen wurde aber eine andere Maßnahme vordringlich: Die Schaffung von Wohnplätzen für unsere Behinderten.

Der Verein „Wohngemeinschaft St. Martin“ entwickelt sich

Gemäß dem ursprünglichen Plan, eine Wohngemeinschaft im Sinne der von Jean Vanier begründeten Arche-Bewegung zu beginnen, musste auch die dafür vorgesehene Infrastruktur übernommen werden. Dies war der Beginn des Vereines „Wohngemeinschaft St. Martin“. Das Haus Martinstraße 42 wurde 1989 besiedelt. Mittlerweile sollte sich herausstellen, dass auch die Räumlichkeiten der THS in der Martinstraße 40 aufgrund des immer größer werdenden Bekanntheitsgrades der „Behindertenhilfe Klosterneuburg“ zu klein wurden.

Ein Neubau für Tagesstätte mit Wohngemeinschaft

Die daraufhin stattfindenden Bemühungen, einen geeigneten Standort für eine den gestiegenen Bedürfnissen angepasste Tagesstätte zu finden, wurden 1995 von Erfolg gekrönt, als das Augustiner Chorherren-Stift Klosterneuburg das Grundstück Albrechtstraße 103 für einen Neubau zur Verfügung stellte, der dann auch zur Erweiterung der inzwischen voll belegten Wohngemeinschaft benutzt wurde. Im Dezember 1997 wurde die Tagesstätte und im Jänner 1998 das darüberliegende neue Wohnheim seiner Bestimmung übergeben.